MOROWE

MOROWE

DISCOGRAPHY

"Piekło.Labirynty.Diabły" – (CD 2010)
MOROWE/NON OPUS DEI -“Dziwki Dwie” (CD 2014)
“S” (CD/LP 2014)

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BIOGRAPHY:

MOROWE is a deadly breath of melancholy and chaos. MOROWE is a devil’s breath on your neck.
In case of contact with blood – it burns and infects, when reaches the heart – it kills.
Feeling of coldness and shivering, of fever, sluggishness, pain and dizziness, insanity, shortness of breath, thirst, vomiting and diarrhea (often bloody), cloudy urine that stinks like a horse, insomnia, swelling, and bubo.
Here is MOROWE. Rediscovered in the early twenty-first century somewhere in the basement of Upper Silesia.


INFO:

“Piekło.Labirynty.Diabły” is almost 50 minutes of post black metal in its very expressive, melancholic yet quite primal and rapacious form. Chilling poetry that fills the lyrics is a bizarre voyage through the insane mind, marked by the absolute and nihilism. This musical entity is labelled by amazing graphics designed by Mentalporn. Album was released as CD with exclusive 32-page hardcover book and as 12″ black 180-gram gatefold LP with A2 poster,limited and numbered to 500 copies.


RELEASES:

http://witchinghour.pl/web_new/wydawnictwa/cd/morowe-pieklo-labirynty-diably?lang=en
http://witchinghour.pl/web_new/wydawnictwa/vinyle/morowe-pieklo-labirynty-diably-lp?lang=en


LINE-UP:

Nihil – voices, guitars, samaples, synthetizes, bass /MasseMord, Furia, CSSABA/
Hans – gutars, samples, bass, synthetizers /Ulcer Uterus/
Baron Von B – drums /Infatuation of Death, Incinerate Infection/


REVIEWS:

Terrorizer – 8/10

Rock Hard – 7,5/10

Post-Black-Metal hat sich stets der Herausforderung zu stellen, einen Spagat zwischen Songdienlichkeit und Progressivität zu schaffen und dabei vor allem die richtige Balance aus diesen beiden essenziellen Elementen zu finden. MOROWE aus Polen stellen sich dieser Aufgabe und entfesseln auf ihrem Debüt ein Dickicht aus verzerrten Riffs, die einen umschlängeln und in eine kalte, schwarze Tiefe hinabziehen. Positiv ist dabei, dass sich das Trio nicht auf elitäre Andersartigkeit beschränkt, sondern immer wieder Zeit findet, um einem mit entfremdetem Black Metal einfach geradeaus eins auf die Zwölf zu geben. MOROWE mögen unkonventionell sein; weil sie dabei allerdings fast immer das richtige Maß finden, kann man sich als Fan solcher Klänge schnell mit ihrem Debüt anfreunden.
Dorian Gorr 7,5

Legacy – 10/15
Weiter weg könnten MOROWE nicht von Revenge sein, nach deren Trinitäts-Muster sie ihr Album benannt haben. Das Trio aus Oberschlesien ist ein weiteres Projekt des Herrn Nihil, dessen kranke Stimme durch die Alben von Massemord und Furia nicht nur Eingeweihten wohlbekannt sein sollte. Sie ist auch das hervorstechendste Black Metal-Attribut eines Albums, welches die Grenzen dieses Genres sprengen will. Apostrophiert als Post Black Metal, haben MOROWE mit „Piekło.Labirynty.Diably.“ tatsächlich ein Album geschaffen, das für sich in Anspruch nehmen kann, anders zu sein. Es klingt anders als das, was sonst mit Postrock- und Shoegaze-Anleihen flirtet; die Polen lassen sich von anderen Genres und Bands inspirieren. Acht Stücke werden geboten, davon sechs vollwertige; ‚Wstęp’, das Ambient-Intro und ‚Zakończenie’, das dreiminütige Instrumental zum Schluss, fallen aus der Betrachtung heraus. Dazwischen toben sich die Schlesier nach Kräften aus, nehmen Anleihen bei besseren Pagan Metal-Bands wie Skyforger, empfinden die Düsternis alter Celtic Frost-Alben nach, oder lassen mit dem warmen Klang ihrer Gitarren Gefühle aufkommen wie auf dem zweiten In The Woods…-Album. Wenn das Post Black Metal ist, dann bedeutet es eine Emanzipation zurück zu den Wurzeln. Rezensenten-Qual ist, über solchen Unfug Betrachtungen anzustellen; zu hören ist ein Album wie aus einem Guss. Fast 50 Minuten unterhaltsamer, manchmal mitreißender Musik, die vom Label phantastisch präsentiert wird. „Piekło.Labirynty.Diably.“ kommt in einem noblen Digibook, mit Vierfarbdruck und 32-seitigem Booklet oder als Gatefold-LP, mit MOROWE existiert ein weiterer Stern am Firmament des polnischen Metal. Antesten! (JP)
10 Punkte

Metal Impressions – 6/6 – http://www.metal-impressions.de/?p=5466

Metal-Impressions (GER):
Manchmal ist es ein extrem schmaler Grad zwischen Genie und Wahnsinn. Was einigen Leuten wie der Stein der Weisheit vorkommt, ist für die anderen extreme Gülle. Das simple gehaltene Cover, die spärlich gehaltenen Bandinfos und ein Album, das komplett auf polnisch aufgenommen ist, macht es einem quasi unmöglich, sich im Vorfeld einen Eindruck zu machen und so geht´s auch komplett nur um das Wesentliche, nämlich die Musik…
…und die entführt den Hörer auch sofort in eine völlig neue Dimension, jenseits von Gut und Böse. Nach einem zweieinhalbminütigem Intro klatschen die Gitarren dem Hörer abgehackte Riffs in die Fresse, welche von einem extrem abwechslungsreichen Schlagzeug untermauert werden. Am Mikro seufzt, heult, schreit und röchelt sich der Sänger durch sein gesamtes Stimmvolumen, was einen völlig neuen Gesangsstil vermuten lässt. Auch wenn ich kein Wort polnisch verstehe und leider auch keine Ahnung vom Inhalt der Texte habe, kreieren MOROWE hier eine Atmosphäre, die ihresgleichen sucht und das gesamte Album auf ein hohes Niveau hebt.
Hier wird ganz großes Kino an experimentellen Sounds geboten. Eingehende Gitarrenmelodien, eiskalte Riffs, mal bolzendes oder verspieltes Schlagzeug, der extrem abwechslungsreiche Gesang (der problemlos an die Qualität von MARDUKS „Rom 5:12“ rankommt) machen dieses Album zu einer echten Perle und einem absoluten Highlight der progressiven Extrem Musik. Auch wenn viele Elemente aus dem Black Metal Bereich kommen, geben MOROWE einem keine Möglichkeit, ihr Werk in irgendeine Schublade einzuordnen. Aber so viel sei gesagt: der Sound zündet sofort, das (teilweise recht dissonante) Zusammenspiel der Instrumente gibt uns hier einen neue Musikrichtung vor, strotzt nur so voller Eigenständigkeit und verlangt nach mehr. Auch wenn es Songtechnisch sehr chaotisch zur Sache geht, wird das Album besonders progressive Metaljünger aufhorchen lassen.
An dieser Stelle könnte man Vergleiche zu einigen hochkarätigen Bands ziehen, was aber der Eigenständigkeit des Albums nicht gerecht werden würde. MOROWE sind wie ein zweischneidiges Schwert, entweder man liebt sie, oder man hasst sie. Kritiker könnten ihnen vorwerfen, dass sie sich nicht auf einen Stil einschießen, was jedoch durch den roten Faden, der sich konstant durch jeden Song und das gesamte Album zieht, schon im Ansatz erstickt wird. Freunde progressiver Extremklänge sollten dieses Album unbedingt antesten, denn hier wird ganz großes Kino geboten, mal verspielt, dann aggressiv und auf jeden Fall eigenständig, wie es heutzutage leider sehr selten der Fall ist. Wer es eher straight und bodenständig (ohne große Experimente) mag, sollte eher einen Bogen um das Album machen.
Fazit: Für mich sind MOROWE innovativ, experimentell und authentisch. Das Album frisst sich wie ein Kolbenfresser durch Butter, spielt jedoch jederzeit mit den Emotionen des Hörers auf eine Art und Weise, wie man es nur selten erlebt hat. Egal ob beim ersten oder hundertsten Durchlauf, dieses Album bietet Spitzenklasse auf höchstem Niveau und in Ehrfurcht gibt´s die volle Punktzahl (einfach zum Niederknien)! Leute, hörte euch dieses Album an, es eröffnet neue Wege im Extremsektor! (6/6)

Metal Sound – 8,5/10 – http://www.metal-sound.net/reviews.php?read=737

Metal Sound (Serbia):
Poland has become a true wellspring of quality metal bands and is showing no sign of drying up anytime soon. In 2010, Morowe, a post-black metal newbie, joined the Polish brotherhood of metal, offering its first full length album to Poland and the world. Seated in Katowice, this band struck a deal with Witching Hour Productions and unveiled an album called Piekło.Labirynty.Diabły; the album contains 8 songs, presenting almost 50 minutes of well-produced quality metal music.Although of Polish roots, I can’t help but notice some Baltic influence there too – the kind of music you’ll find in the bands like Argharus, Svartthron etc. All the lyrics are sung in Polish, with Nihil as the lead vocalist. You may remember him from another Polish band that bears the name Furia! Note, there is a certain heaviness to Morowe’s music – mid pace riffing and Nihil’s vocal made sure of that. The guitar riffs are particularly good on this album. They are strong and leave a lasting impression; boredom is definitely something you can forget about while listening to Morowe’s debut. If you need proof, just play the fourth song Ślepych Dzień. It’s a mind-blowing composition, full of altering melodies, guitar riffs and different moods. Right before you start to lose interest, the music changes, preventing you from slipping away. In conclusion, this is a very good debut album. Time and money well spent, say I, should you choose to buy it and listen to it! (8,5/10)

Lords Of Metal – 78/100 – http://www.lordsofmetal.nl/showreview.php?id=16903

Friedhof Magazine – 9/10 – http://www.friedhof-magazine.com/criticas_detalle.php?id=2587

Rock Tribune – 81/100

The Pit – 8,5/10 – http://www.the-pit.de/cd-review/article/morowe-pieklo-labirynty-diably

Femforgacs – 9/10 – http://femforgacs.hu/kritika/1744/Morowe_Piek_o_Labirynty_Diab_y_2010


INTERVIEWS:

Hellspawn (Belgium) : http://www.hellspawn.be/index.php?module=forul&func=viewpub&tid=2&pid=2572&title=MOROWE

Legacy (Germany)

HardRock Mag (France)

Metallian (France)

Mortem Zine (Czech Rep) : http://www.mortemzine.net/show.php?id=2230

Srotowisko Magazine (Slovakia)